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	<title>BGV Rhein Berg e.V. | Bensberg Entdecken</title>
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	<description>Alles Wissenswerte über Bensberg</description>
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		<title>Kunst fördert Kultur: Großzügige Spende von 4.320 Euro für den BGV Rhein-Berg e.V.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Helga Niekammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 10:05:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Pressemitteilung: Bergischer Geschichtsvereins Rhein-Berg e.V. (BGV)                                                     [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung:</strong></p>
<p><strong>Bergischer Geschichtsvereins Rhein-Berg e.V. (BGV)   </strong><strong> </strong><strong>         </strong><strong>                                                                                                                                </strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-18166 alignright" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-21-104625.jpg" alt="" width="912" height="679" srcset="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-21-104625.jpg 1126w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-21-104625-300x223.jpg 300w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-21-104625-1024x762.jpg 1024w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-21-104625-768x572.jpg 768w" sizes="(max-width: 912px) 100vw, 912px" /><strong>                                    </strong></p>
<p><strong>Kunst fördert Kultur: Großzügige Spende von 4.320 Euro</strong></p>
<p><strong> unterstützt den geplanten Lesegarten des BGV </strong></p>
<p>Die nun überreichte Spende ist das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation mit der Kunstgalerie BASEMENT16, die im Zeitraum vom 29. November bis 13. Dezember 2025 eine Auswahl von Werken aus dem Nachlass einer Kölner Galerie präsentiert und verkauft hat. 60 Prozent des Verkaufserlöses dieser Bildauswahl wurden dem Verein „Lesegarten des BGV Rhein-Berg e.V.“ zugesprochen.</p>
<p><strong>Am Mittwoch, dem 15. Januar 2026,</strong> trafen sich Vertreter des Bergischen Geschichtsvereins Rhein-Berg e.V. (BGV) sowie Unterstützerinnen und Unterstützer im GeLo – dem GeschichteLokal in Bensberg – zur feierlichen Übergabe eines Spendenschecks in Höhe von<strong> 4.320 Euro.</strong> Die Summe stammt aus dem Verkauf ausgewählter Kunstwerke aus dem Nachlass einer Kölner Galerie und wird zweckgebunden für die Einrichtung des geplanten BGV-Lesegartens verwendet.<br />
Das GeLo hat sich in den vergangenen Jahren als lebendiges Zentrum für Geschichte, Kultur und Austausch in Bensberg etabliert. Hier finden Arbeitskreissitzungen statt, Vorträge werden gehalten, und eine Präsenzbibliothek zur regionalen Geschichte steht Interessierten offen. Mit der geplanten Anlage eines Lesegartens soll dieser Standort nun um einen besonderen Lern- und Begegnungsort erweitert werden – einen Raum im Grünen, der sowohl für kulturelle Veranstaltungen als auch als Rückzugsort zum Lesen und Verweilen dienen soll.</p>
<p><strong>Die nun überreichte Spende ist das Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation mit der Kunstgalerie BASEMENT16,</strong> die im Zeitraum vom 29. November bis 13. Dezember 2025 eine Auswahl von Werken aus dem Nachlass einer Kölner Galerie präsentiert und verkauft hat. 60 Prozent des Verkaufserlöses dieser Bildauswahl wurden dem Verein „Lesegarten des BGV Rhein-Berg e.V.“ zugesprochen.</p>
<p><strong>Ein besonderer Bestandteil dieser Ausstellung</strong> waren originale Picasso-Radierungen aus der Sammlung von Beate Oehler, die Anfang 2024 verstorben ist. Es war ihr ausdrücklicher Wunsch, dass ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf ihrer Kunstwerke einem kulturellen Projekt in Bensberg zugutekommen soll. Ihr Ehemann Michael Oehler und seine Familie haben diesen Wunsch mit Unterstützung von BASEMENT16 erfüllt.</p>
<p>Herr Oehler konnte am Tag der Scheckübergabe leider nicht persönlich anwesend sein, ließ jedoch übermitteln, dass er sich ausdrücklich bei Frau Marlis Sauer und Herrn Herbert Stecher für ihr Engagement und die Organisation der Aktion bedankt. Er zeigte sich erfreut über die erzielte Spendensumme und äußerte die Hoffnung, den zukünftigen Lesegarten als Ruheständler selbst regelmäßig besuchen zu können.</p>
<p><strong>Der Vorstand des BGV Rhein-Berg e.V. sprach ebenfalls seinen herzlichen Dank aus:</strong><br />
„Wir bedanken uns im Namen unserer Mitglieder ganz herzlich bei Herrn Michael Oehler und seiner Familie für diese großzügige Unterstützung sowie bei Frau Sauer und Herrn Stecher für die hervorragende Zusammenarbeit. Wir werden uns mit allen Kräften dafür einsetzen, den Lesegarten zeitnah zu realisieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, erklärten Lothar Eschbach (1. Vorsitzender) und Mark vom Hofe (2. Vorsitzender)</p>
<p><strong>Mit dieser Spende rückt die Verwirklichung des Lesegartens ein bedeutendes Stück näher – ein Ort, der Geschichte, Kultur und Natur miteinander verbinden wird. </strong></p>
<p><a href="https://bgv-rhein-berg.de/">https://bgv-rhein-berg.de/</a></p>
<div id="attachment_8835" style="width: 939px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8835" class="wp-image-8835" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2022/10/P1790146-scaled.jpg" alt="" width="929" height="619" /><p id="caption-attachment-8835" class="wp-caption-text">Szene der Einweihung der neuen BGV &#8211; Adresse. HN-Foto</p></div>
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		<item>
		<title>BGV &#8211; Festakt &#8211; 25 Jahre AK Denkmalschutz und Stadtbildpflege</title>
		<link>https://www.bensbergentdecken.de/bgv-festakt-25-jahre-ak-denkmalschutz-und-stadtbildpflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helga Niekammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Oct 2024 17:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Thomas Klostermann]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachfolgend im Wortlaut die Pressemeldung BGV Rhein-Berg e.V. 16. Oktober 2024 Festveranstaltung im Ratssaal Bensberg vom 12.10.2024 25 Jahre AK Denkmalschutz und Stadtbildpflege Prof. Christa Reicher &#8211; Institut für Städtebau [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: left;"><strong>Nachfolgend im Wortlaut die Pressemeldung BGV Rhein-Berg e.V. 16. Oktober 2024<img decoding="async" class="wp-image-17518 alignleft" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-Flyer-aUnbenannt-589x1024.jpg" alt="" width="425" height="739" /></strong></h4>
<h3><strong>Festveranstaltung im Ratssaal Bensberg vom 12.10.2024</strong></h3>
<h3><strong>25 Jahre AK Denkmalschutz und Stadtbildpflege</strong></h3>
<p><strong>Prof. Christa Reicher &#8211;</strong><strong> Institut für Städtebau an der Universität Aachen: &#8222;Zanders-Areal hat eine Zukunft&#8220;</strong></p>
<p><strong>Seinen besonderen Dank richtete Lothar Eschbach an Thomas Klostermann, den Motor und Gründer </strong></p>
<p><strong>des Arbeitskreises, den er „als Glücksfall“ für den Geschichtsverein bezeichnete.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17516 alignright" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-Jubiläum-Foto-BGV-1024x772.jpg" alt="" width="915" height="690" srcset="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-Jubiläum-Foto-BGV-1024x772.jpg 1024w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-Jubiläum-Foto-BGV-300x226.jpg 300w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-Jubiläum-Foto-BGV-768x579.jpg 768w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-Jubiläum-Foto-BGV-1536x1158.jpg 1536w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-Jubiläum-Foto-BGV.jpg 1713w" sizes="auto, (max-width: 915px) 100vw, 915px" /></p>
<p>Das Zanders-Areal hat eine Zukunft – und zwar die Möglichkeit und Chance, zu einem der Zukunftsquartiere der Bundesrepublik zu werden. Mit dieser zentralen Aussage schloss <strong>Prof. Christa Reicher</strong> vom Institut für Städtebau an der Universität Aachen ihren Vortrag zum 25jährigen Jubiläum des Arbeitskreises Denkmalschutz und Stadtbildpflege im Bergischen Geschichtsverein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gut 50 Gäste hatten sich am Samstag im Bensberger Ratssaal versammelt, um der Geburtstagsfeier des rund 15 aktive Mitglieder zählenden Arbeitskreises beizuwohnen – zu der es, so <strong>BGV-Vorsitzender Lothar Eschbach</strong>, ihm eine besondere Ehre sei, die renommierte Städteplanerin, die die Zukunft von Innenstädten unter besonderer Wahrung des kulturellen Erbes beobachtet, erforscht und Lösungswege aufweist, nach Bensberg eingeladen zu haben.</p>
<p><strong>Prof. Reicher</strong> zeigte sich gut vorbereitet, auch die Bergisch Gladbacher Verhältnisse zu beurteilen. Den vom BGV als erhaltenswert eingestuften Stadthäusern hatte sie einen Besuch abgestattet und aus eigener Anschauung beurteilt, dass es sich hier um charakteristische Nachkriegsbauten handelt, die stilbildend für eine Zeitepoche seien und für die Zukunft bei Auflösung der Parksituation drum herum besonders herausgestellt werden könnten. Gartensiedlungen waren ihr auch gut bekannt, doch mehr am Beispiel der Margarethenhöhe in Essen. „Gehen Sie davon aus, dass ich in zukünftigen Vorträgen besonders auf diese Gartensiedlung in Bergisch Gladbach eingehen werde, da sie mit ihrem historischen Hintergrund ein herausragendes Beispiel für die Wohnsituation vonArbeitenden in unmittelbarer Nähe ihres Arbeitsplatzes darstellt!“</p>
<p><strong>Und schließlich das Zanders-Areal:</strong> Hier biete sich der Stadt eine große Chance und Herausforderung zugleich, integrativ tätig zu werden, viele Disziplinen zu vereinen und insbesondere Städtebau, der dem Bedarf an Wohnungsbau und Klimaschutz gerecht wird und zugleich die Historie bewahrt.</p>
<p><strong>Vorsitzender Lothar Eschbach hatte in der Feierstunde im Beisein von Bürgermeister Stein schon die Spur gelegt: „Bergisch Gladbach ist einzigartig!</strong></p>
<p>Die Paffrather Kalkmulde mit Kalkindustrie, das Jagdschloss in Bensberg, der Anspruch als Böhm-Stadt, die Strunde als fleißigster Bach, das Bensberger Erzrevier mit weltweit bedeutsamer Gezähe-Sammlung &#8211; und mühelos rekordverdächtig mit den Planungsherausforderungen!“</p>
<p>Die Planung der Innenstadt stehe an einer bedeutsamen Nahtstelle, einer Zäsur. „Eine Stadt, die in einem solchen Umfang Ihre Zukunft plant, kann nicht im „Grüne-Wiese-Ansatz“ planen. Die Planenden müssen sehr sorgfältig und mit großer Achtsamkeit mit der Geschichte der jeweiligen Örtlichkeit umgehen.</p>
<p>Das identitätsstiftende vergangener Generationen sollte angemessen erhalten, positioniert und in Wert gesetzt werden. Es ist nicht nur der Kitt, der die Generationen zusammenhält und die Stadtgesellschaft stabilisiert, sich mit „Ihrer“ Stadt zu identifizieren, am Ende erhält die Stadt auch dadurch ihr Gesicht.“</p>
<p><strong>Seinen besonderen Dank richtete Lothar Eschbach an Thomas Klostermann, den Motor und Gründer des Arbeitskreises, den er „als Glücksfall“ für den Geschichtsverein bezeichnete.</strong></p>
<p>Nachdem Bürgermeister Frank Stein in seiner Begrüßung das langjährige ehrenamtliche Engagement gelobt hatte und sich darüber freute, dass die Zentralwerkstatt auf dem Zanders-Areal mit insgesamt 10 Millionen Euro für die Öffentlichkeit hergerichtet wird, forderte er, „Bleiben Sie hartnäckig in Ihren Forderungen, das müssen auch meine Nachfolger ertragen“.</p>
<p>Der „Glücksfall“ Thomas Klostermann gab danach einen Rückblick auf die 25jährige Tätigkeit dieses Arbeitskreises, den er &#8211; in Bensberg in der Alten Burg im Kreißsaal geboren, in Frankenforst aufgewachsen und als Mitarbeiter von StadtGrün viele Jahre in der Stadtverwaltung tätig &#8211; mit etwa 12 Interessierten Ende der 1990er Jahre ins Leben rief und sich mit seinen Mitstreitern zunächst eine Bestandsaufnahme der Fachwerkbauten im Stadtgebiet vornahm.</p>
<p>Doch schon bald entstand zunehmend der Wunsch, alle historischen Bauwerke zu betrachten und sich für ihre Erhaltung und Pflege einzusetzen. Mit dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (RVDL) wurde die Idee des „Denkmal des Monats“ von Köln auf Bergisch Gladbach übertragen. Damit sollten Baulichkeiten ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden, die herausragend, unbeachtet oder gefährdet sind. Diese überwiegend erfolgreiche Veranstaltungsreihe wurde ein wesentlicher Arbeitsbestandteil über all die Jahre mit bis heute insgesamt 19 vorgestellten Denkmälern. Als besonders spannend stellte er die drei Denkmäler Stellwerk Tannenbergstraße, Gartensiedlung Gronauer Wald und Papierfabrik Zanders heraus.</p>
<p><strong>Als seinen wichtigsten Erfolg verbucht der Arbeitskreis die Aufstellung eines Denkmalpflegeplanes, den der Rat 2018 einstimmig als verbindliche Leitlinie für alle Planungen verabschiedete.</strong> Mit diesem kulturhistorischen Fachbeitrag hat Bergisch Gladbach ein Konzept und Nachschlagewerk zur Entwicklung und Steuerung kommunaler Denkmalpflege erhalten. Darüber hinaus hat der Arbeitskreis Stellungnahmen zu Bebauungsplänen geschrieben und sich erfolgreich um die Unterschutzstellung historischer Gebäude gekümmert z. B. die Rote Schule Heidkamp, den Wasserturm auf dem Quirlsberg, das alte Pfarrhaus Herrenstrunden oder der Wirtschaftshof der Burg Zweiffel. Wegekreuze wurden saniert und der Emilienbrunnen konnte am alten Standort gesichert werden. Und auch um Friedhöfe und Grabstätten kümmerte sich der Arbeitskreis. Das Fazit von Thomas Klostermann: „Nach 25 Jahren Engagement fällt mein persönliches Fazit positiv aus. Unser Einsatz hat sich gelohnt. Denn wir haben trotz des sensiblen und schwierigen Themas und trotz oft widriger Umstände viel erreicht. So ist es uns über die Jahre gelungen, die Bedeutung der Stadtgeschichte, des Denkmalschutzes und der Stadtbildpflege stärker in das Bewusstsein von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu rücken. Und weiterhin ist es uns gelungen, Denkmäler vor dem Verfall zu retten, ungeschützte Kulturbauten zu Denkmälern zu entwickeln und das Stadtbild an vielen Orten positiv mitzugestalten.“ Klostermann sieht eine Mitverantwortung gegenüber kommenden Generationen, Geschichte im Stadtbild erfahrbar und Identitätsbildung möglich zu machen. Sie sollen in einer lebens- und liebenswerten Umwelt aufwachsen und leben können.</p>
<p>Abschließend lud er die Gäste zum Mitmachen im BGV und den Arbeitsgruppen ein.</p>
<p><strong>Fotos und Text: BGV Rhein-Berg e.V. &#8211; Der Vorstand</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Der Arbeitskreis tagt jeden 1. Dienstag im Monat</em></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>ab 18:30 Uhr im GeschichteLokal, Kadettenstrasse 1,</em></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>in Bensberg. An den übrigen Dienstagen steht ein</em></strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>Ansprechpartner zur Verfügung. … seit 25 Jahren …</em></strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17519 aligncenter" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-B-856x1024.jpg" alt="" width="611" height="731" /><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17520 aligncenter" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/10/BGV-C-645x1024.jpg" alt="" width="418" height="664" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>BGV Rhein-Berg e.V &#8211; Projekt Bensberger Erzrevier</title>
		<link>https://www.bensbergentdecken.de/bgv-rhein-berg-e-v-projekt-bensberger-erzrevier/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Helga Niekammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 18:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Digitale Aufbereitung von Plänen und Schriftquellen wie Grubenrissen und historischen Zeitungen BGV Rhein-Berg e.V.: Das Projekt zum Bensberger Erzrevier erfreut sich großer Unterstützung durch den Rheinisch Bergischen Kreis, insbesondere durch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Digitale Aufbereitung von Plänen und Schriftquellen</strong><strong> wie Grubenrissen und historischen Zeitungen</strong><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15879 alignleft" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Postkarte-Grube-Berzilius-BGVr.jpg" alt="" width="834" height="552" srcset="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Postkarte-Grube-Berzilius-BGVr.jpg 650w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Postkarte-Grube-Berzilius-BGVr-300x198.jpg 300w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Postkarte-Grube-Berzilius-BGVr-207x136.jpg 207w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Postkarte-Grube-Berzilius-BGVr-140x94.jpg 140w" sizes="auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px" /></em></strong></h2>
<p><strong>BGV Rhein-Berg e.V.: Das Projekt zum Bensberger Erzrevier erfreut sich großer Unterstützung durch den Rheinisch Bergischen Kreis, insbesondere durch das Geoportal. Weitere Mitglieder im Lenkungskreis sind das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg und der Rheinische Bund für Naturschutz (RBN). Gefördert wird das Projekt vom Landschaftsverband Rheinland (LVR).</strong></p>
<p>Für die zeitgemäße Vermittlung der Aufarbeitungs-Ergebnisse durch Online-Angebote werden diese nun schrittweise in „KULaDig“ eingearbeitet und somit sichergestellt, dass die Ergebnisse der Arbeit auch nach Projektabschluss dauerhaft verfügbar bleiben. Um auch neue Zielgruppen für die Beschäftigung mit der Thematik zu gewinnen, werden einige landschaftlich besonders schöne und historisch interessante Relikte im LVR-Portal <a href="https://click-rhein.lvr.de/">„Click Rhein“</a> für junge Menschen zusammengefasst. Fünf als „Entdeckungen“ konzipierte Rundgänge sind hier in Arbeit. Diese führen u.a. vom Bergischen Museum zur Grube Weiß, durch das Vollbachtal, durch die Hardt, vorbei an der Grube Jungfrau, über den Lüderich und durch das Aggertal an der Grube Castor entlang.</p>
<p><strong>Im nun beginnenden zweiten Projektjahr </strong>werden die oben aufgezeigten Arbeiten fortgeführt. Die Ergebnisse können in die geplante Neukonzeption der Ausstellung des Bergischen Museums einfließen und gemeinsame Vermittlungsformate entwickelt werden. Die während des ersten Jahres geknüpften wertvollen Kontakte zu regionalen und überregionalen Institutionen und Vereinen sollen weiter vertieft werden. <strong>Exkursion &#8211; Interessierte Gäste sind willkommen:</strong>  Für den <strong>23.März 2024  ist eine Exkursion nach Lüttich</strong> und <strong>Kelmis</strong> geplant. Zudem ist für den Sommer ein Workshop in Bensberg vorgesehen. Damit soll &#8211; über die bestehenden Kreisgrenzen hinaus &#8211; ein dauerhaftes regionales Netzwerk für die Erforschung und Vermittlung des alten Bergbaus im Bergischen Land entstehen.</p>
<p><strong>Auch aktive Mitarbeit in anderer Form –gerne auch mit eigenen Ideen – ist herzlich willkommen.</strong> Für diese Arbeiten steht das modern ausgestattete Geschichte Lokal in der Kadettenstraße 1 zur Verfügung. Neben der Bibliothek des Vereins ist dort auch eine moderne informationstechnische Infrastruktur vorhanden. Mit dem Engagement von beteiligten Wissenschaftlern und ehrenamtlichen Helfern wird diese dazu beitragen, das Bensberger Erzrevier neu zu beleuchten.</p>
<p><strong>Ansprechpartner: </strong><strong>Peter Schönfeld, </strong><strong>Alexander Kierdorf, </strong>BGV Rhein-Berg e.V. Kadettenstraße 1 51429 Bergisch Gladbach &#8211; <a href="https://bgv-rhein-berg.de/">https://bgv-rhein-berg.de/</a></p>
<p>Beitrag/Fotos BGV Rhein-Berg e.V.</p>
<p><strong>Nachfolgend die Pressemitteilung vom BGV vom Januar 2024:</strong></p>
<p><strong>Der BGV Rhein-Berg e.V. hat eingeladen, </strong>um nach einem Jahr Arbeit über das vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderte Projekt zum Bensberger Erzrevier zu berichten.</p>
<p>Dabei wurden die methodische Herangehensweise, die ersten herausragenden Ergebnisse und die weiteren Planungen vorgestellt. Als Projektverantwortlicher führt der BGV das Projekt und beheimatet mit seiner neuen Infrastruktur das Projektteam, stellt die digitale Kommunikationsbasis zur Verfügung und ist sogar Arbeitgeber. Der interdisziplinäre Lenkungskreis wird der Bedeutung gerecht und findet regelmäßig unter Beteiligung unterschiedlicher Stellen des LVR, besonders des Online-Kulturlandschaftsportals „KuLaDig“ und mit Beteiligung der Fachbereiche Regionalgeschichte und Alltagskultur und des Amts für Bodendenkmalpflege, Außenstelle Overath, statt. Weitere Mitglieder im Lenkungskreis sind das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe in Bensberg und der Rheinische Bund für Naturschutz (RBN).</p>
<p>Das Projekt erfreut sich großer Unterstützung durch den Rheinisch Bergischen Kreis, insbesondere durch das Geoportal. Als großartige Hilfe hat sich besonders auch die Schar der ehrenamtlich engagierten Menschen herausgestellt. Dies sind nicht nur ehemals am Bergbau beteiligte Personen und deren Familien, sondern auch viele an der langjährigen Industriegeschichte und der Kulturlandschaft der &#8211; alten oder neuen &#8211; Heimat interessierte. Hier wurden die Erwartungen für das Projekt in der Region deutlich übertroffen, auch was das nun erkennbare Potenziale der regionalen Vernetzung anbelangt.</p>
<p>Die in den letzten Jahren schnell fortgeschrittene digitale Aufbereitung von Plänen und Schriftquellen wie Grubenrissen und historischen Zeitungen hat deren Auswertung nicht nur enorm erleichtert, sondern ganz neue Möglichkeiten zur Erschließung und Vernetzung von historischen Quellen geschaffen. Schrift- und Bildmaterial kann in digitaler Form dokumentiert und miteinander abgeglichen werden. Viele bisher offene Fragen lassen sich so klären. Zugleich können die so aufgearbeiteten Materialien Grundlage und Bestandteil sowohl einer modernen, interaktiven Museumspräsentation wie einer nicht ortsgebundenen, modular aufgebauten Informationsplattform werden, durch die Kulturlandschaft ohne aufwändige Maßnahmen vor Ort, aber auch von überall her umfassend sichtbar gemacht werden kann.</p>
<p><strong>Was für spektakuläre Funde </strong>noch in überregionalen Archiven gemacht werden können, zeigen Aufnahmen aus dem Staatsarchiv in Lüttich, die mit Hilfe belgischer Kollegen zugänglich wurden. Diese digitalisierten und restaurierten Originalaufnahmen zeigen den Lüderich und andere Gruben in bislang ungeahnter Präzession.</p>
<p><strong>Mit dem Projektstart erfolgte über die regionalen Medien ein Aufruf an die Öffentlichkeit, privat überlieferte Dokumente und Fotos beim Geschichtsverein zu melden.</strong></p>
<p>Dieser stieß auf eine erfreulich vielfältige Resonanz mit vielen persönlichen Bezügen, die eine schöne Ergänzung zur notwendigen „trockenen Wissenschaft“ darstellt. Erwähnenswert sind hier z.B. eine für Bohrkerne umgerüstete Munitionskiste von der Grube Weiß, die von <strong>Hellfried Schnabel</strong> überbracht wurde oder ein <strong>Hauerschein von Herrn Heinrich Breideneichen</strong>, einem Bensberger, der am Lüderich gearbeitet hat.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-15880 alignright" src="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Grube-Weiß-BGV.jpg" alt="" width="812" height="618" srcset="https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Grube-Weiß-BGV.jpg 606w, https://www.bensbergentdecken.de/wp-content/uploads/2024/02/Grube-Weiß-BGV-300x228.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 812px) 100vw, 812px" /></p>
<p>Im Rahmen der wissenschaftlichen Arbeit nahm die Lokalisierung und digitale Kartierung der Gruben und Geländerelikte mit Geographischem Informationssystem (GIS) einen ersten Schwerpunkt ein. Diese ist besonders wichtig, da die räumliche Abgrenzung des Bensberger Erzreviers bislang sehr unterschiedlich ausgelegt worden ist. Von der Bezirksregierung Arnsberg, die heute den Nachlass der regionalen Gruben verwaltet, wurden zudem detaillierte Pläne der Gruben bereitgestellt.  In digitaler Form erlauben diese eine sehr viel bessere Lokalisierung  von einzelnen Schächten, Stollen und Gebäudefundamenten im Gelände.</p>
<p><strong>Mit tatkräftiger und engagierter Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern der LVR-Bodendenkmalpflege</strong> erfolgten Geländebegehungen an ausgewählten Gruben mit markantem Altbergbau. Dabei wurden vom Lüderich und von der Grube Apfel archäologische Funde wie mittelalterliche Keramikscherben, Schmelzreste von Blei und Eisengeräte &#8211; sogenanntes „Gezähe“ &#8211; geborgen. Von der Grube Apfel waren solche Funde bislang noch völlig unbekannt und bilden somit den ersten Nachweis eines sehr wahrscheinlich bis in das Mittelalter zurückreichenden Bergbaus. Vom Lüderich sind sogar noch ältere, bis in die Eisenzeit zurückreichende Funde im Bergischen Museum erhalten, deren überregionale Bedeutung erst in den letzten Jahren erkannt wurde.</p>
<p>Für die zeitgemäße Vermittlung der Ergebnisse durch Online-Angebote werden diese nun schrittweise in „KULaDig“ eingearbeitet und somit sichergestellt, dass die Ergebnisse der Arbeit auch nach Projektabschluss dauerhaft verfügbar bleiben. Um auch neue Zielgruppen für die Beschäftigung mit der Thematik zu gewinnen, werden einige landschaftlich besonders schöne und historisch interessante Relikte im LVR-Portal „Click Rhein“ für junge Menschen zusammengefasst. Fünf als „Entdeckungen“ konzipierte Rundgänge sind hier in Arbeit. Diese führen u.a. vom Bergischen Museum zur Grube Weiß, durch das Vollbachtal, durch die Hardt, vorbei an der Grube Jungfrau, über den Lüderich und durch das Aggertal an der Grube Castor entlang.</p>
<p><strong><em>Auf seiner Internetseite informiert der BGV umfassend zum Themenberei Bensberger Erzrevier:</em></strong></p>
<p>https://bgv-rhein-berg.de/projekt-bensberger-erzrevier/</p>
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